Music is Math

28. Februar 2010

Die Zahl π (pi) hat nach dem Komma unendlich viele Stellen. Mal angenommen π wäre normal und die Chancen sind gut, dann könnte man jede beliebige Zahl – egal wie lang – irgendwo in π finden. Jede!

Sicher ist, dass alle Dateien auf ihrer Festplatte aus Nullen und Einsen bestehen. Deshalb entspricht jede Datei einer binären Zahl und umgeschrieben auch einer Dezimalzahl. Letztlich sind ihre Dateien also nichts anderes als Ausschnitte von π.

Tipp: Seien sie bitte vorsichtig mit ihren Pi-Stückchen. Einige Bereiche von π hat die Musikindustrie bei der Quantisierung von Kunstwerken entdeckt und urheberrechtlich geschützt. Illegale Kopien führen schlimmstenfalls in die Privatinsolvenz.

Die gleiche Falle wartet übrigens auf sie, wenn sie versuchen, das Theorem der endlos tippenden Affen experimentell zu überprüfen.

Advertisements

Rekursion II

25. Februar 2010

Ein Mann arbeitete in der Wüste und zerschlug Steine, schon seit langer Zeit. Eines Tages gefiel es ihm nicht mehr so recht und er blickte neidisch Richtung Sonne. Sie schien einfach den ganzen Tag ohne großen Aufwand. Der Mann wollte sein wie die Sonne. Es geschah.

Er genoss sein neues Dasein, bis ihn eine Wolke verschattete. Die Wolke ist mächtiger als die Sonne, dachte er und wurde unzufrieden. Er wollte sein wie die Wolken und es geschah.

Doch ein Wind nahm die Wolke mit auf die Reise. Der Mann wollte sein wie der Wind…

Als Wind freute er sich über seine neue Freiheit, überall kam er hin. Dann versperrten die Berge seinen Weg. Erneut wurde der Mann unzufrieden: Nur ein Berg ist wirklich mächtig, nichts kann ihm etwas anhaben.

Er verwandelte sich in einen Berg, aber sofort spürte der Mann einen Schlag. Ein zweiter und er bekam Risse. Beim dritten zerfiel er in kleine Steine, die in der Wüste liegenblieben.

Ein altes Märchen

Rekursion

25. Februar 2010

Twitter konsequent zu Ende gedacht. Die schnellste I’m social and will tell you Anwendung auf dem Markt. Posts im Sekundentakt.

TschongPlink!

Können Tiere Denken?

20. Februar 2010

Die Vorschlagsfunktion von Google zerrt ganz unvoreingenommen aktuelle und populäre Fragestellungen an das Tageslicht. Während ‚können‘ eine Massenverbreitung von Tiergutscheinen nahelegt, beleuchtet ‚wollen‘ eher Zwischenmenschliches bei gemischtgeschlechtlichen Lerngruppen.

Leider veröffentlicht Google diese wirtschaftlich relevanten Hitparaden nicht. Eine bekannte Ausnahme sind lediglich regionale Suchabfragen für Grippemedikamente, die in den USA Verbreitungsgebiete vor den kumulierten Zahlen für Arztbesuchen zuverlässig ankündigt.

Ist es naiv zu denken, dass Google diesen Datenschatz nicht aus- und verwertet?

Selbstgespräche

19. Februar 2010

„Ich träume auf Chamicuro, aber ich kann meine Träume niemandem erzählen. Einige Dinge lassen sich auf Spanisch nicht ausdrücken. Es ist einsam, wenn man die letzte ist.“

„Ich spreche meine Sprache mit mir selbst, weil es niemanden gibt, mit dem ich sie sprechen kann.“

via: Sprachlog – Nachruf auf eine Sprache: Aka-Bo

Türsteher und Toyota

14. Februar 2010

„Ich möchte noch den Deckel von gestern bezahlen“ ist zumindest ein Gesprächseinstieg oder sogar ein Türöffner und angeblich erscheinen Toyotabesitzer mit Knolle und Foto beim Händler und fragen: „Wer zahlt denn nun die Kosten?“

kein link.