Rekursion II

25. Februar 2010

Ein Mann arbeitete in der Wüste und zerschlug Steine, schon seit langer Zeit. Eines Tages gefiel es ihm nicht mehr so recht und er blickte neidisch Richtung Sonne. Sie schien einfach den ganzen Tag ohne großen Aufwand. Der Mann wollte sein wie die Sonne. Es geschah.

Er genoss sein neues Dasein, bis ihn eine Wolke verschattete. Die Wolke ist mächtiger als die Sonne, dachte er und wurde unzufrieden. Er wollte sein wie die Wolken und es geschah.

Doch ein Wind nahm die Wolke mit auf die Reise. Der Mann wollte sein wie der Wind…

Als Wind freute er sich über seine neue Freiheit, überall kam er hin. Dann versperrten die Berge seinen Weg. Erneut wurde der Mann unzufrieden: Nur ein Berg ist wirklich mächtig, nichts kann ihm etwas anhaben.

Er verwandelte sich in einen Berg, aber sofort spürte der Mann einen Schlag. Ein zweiter und er bekam Risse. Beim dritten zerfiel er in kleine Steine, die in der Wüste liegenblieben.

Ein altes Märchen

Rekursion

25. Februar 2010

Keine Nebensätze, bitte!

15. Januar 2010

Keine Wörter für Zahlen und Farben
Sie ist merkwürdig, diese Sprache: Sie besitzt nur drei Vokale und sieben Konsonanten (acht für die Männer); kann gesungen werden, gesummt und gepfiffen. Vor allem aber fehlen ihr viele Elemente, die wir für natürlich halten: Die Pirahã haben keine Wörter für Zahlen, keine für Farben, keine für gestern und heute. Und sie bilden keine Nebensätze.

[geo.de]

Und welche Features wurden in der deutschen Sprache weggelassen?